FAQ zu Bildern: Richtlinien & Tipps

Bilder sind entscheidend, damit Ihr Inserat ins Auge fällt. Erfahren Sie, welche Anforderungen Ihre Fotos erfüllen sollten, welche Formate und Größen empfohlen werden und welche Inhalte gestattet sind. Außerdem finden Sie hier praktische Tipps, wie Sie Ihre Objekte bestmöglich in Szene setzen, um mehr Aufmerksamkeit von Interessenten zu erhalten.



Richtlinien

Durch ansprechende Bilder vermitteln Sie potenziellen Gästen ein erstes und vor allem positives Bild Ihrer Ferienunterkunft. Bei der Auswahl für Ihr Inserat sollten Sie vor allem auf aussagekräftige Fotos achten, die die Aufmerksamkeit der Interessenten wecken und einen Gesamteindruck der Ferienunterkunft ermöglichen.

Wichtige Motive dafür sind:

  • Die Außenansicht des Hauses bei schönem Wetter und mit freier Fassade
  • Das Wohnzimmer bei Tageslicht und im aufgeräumten Zustand
  • Das Schlafzimmer mit ordentlich gemachtem Bett und gedimmtem Licht für Gemütlichkeit
  • Die Küche besonders sauber und aufgeräumt oder mit drapiertem Frühstück für das Vermitteln von Atmosphäre
  • Das Badezimmer in sauberem Zustand mit geschlossenem WC-Deckel und so, dass Sie selbst nicht im Spiegel zu sehen sind
  • Garten/Terrasse bei möglichst schönem Wetter mit Fokus auf besondere Highlights wie die gemütliche Sitzecke, den Pool oder eine Hollywoodschaukel
  • Die Aussicht/Umgebung mit Herausstellen der Besonderheiten wie der Blick aufs Meer oder auf die Berge

Sie können auf bis zu 25 Bildern die Unterkunft von ihrer besten Seite zeigen und die Begeisterung der Interessenten wecken. Auf Wunsch können Sie zudem angeben, ob Bilder nur zu bestimmten Zeiten (wie im Winter) angezeigt werden sollen.

Tipp: Für kleinere Räume eignet sich ein Weitwinkelobjektiv besonders. Alternativ können Sie den Raum auch aus einer etwas erhöhten Position fotografieren.


Worauf ist bei den Fotos zu achten?

Bei eigenen Fotos ist vor allem auf die Qualität achten. Verschwommene oder dunkle Bilder sollten genauso wenig genutzt werden wie Bilder, welche die Perspektive verziehen oder auf denen z. B. eine dreckige Küche zu sehen ist.

Nutzen Sie Fotos von Anderen, müssen Sie sicher sein, dass Sie die Bilder auch verwenden dürfen. Der Fotograf hat in dem Fall das Urheberrecht, sodass eine Erlaubnis wichtig ist.

Hochladen können Sie Bilder in den Dateiformaten jpg, png, gif & bmp. Die Fotos sollten eine Mindestgröße von 1024 x 768 Pixel haben und im Querformat sein. Einzelbilder dürfen eine Größe von 10 MB nicht überschreiten.


Hinweise für die Bildbeschreibung

Mit der Bildbeschreibung erhalten Interessenten einen noch besseren Überblick darüber, was auf dem Foto zu sehen ist. Halten Sie die Infos kurz und nutzen Sie max. 42 Zeichen, um Räume oder Details zu beschreiben.


Was eignet sich als Titelbild?

Als Titelbild eignet sich sowohl eine Innen- als auch eine Außenaufnahme Ihrer Unterkunft. Wenn eine Luft- oder Fernaufnahme vorhanden ist, sollte die Immobilie darauf deutlich zu erkennen sein. Für eine ruhige Atmosphäre ist es wichtig, dass das Titelbild ohne grafische Auffälligkeiten ist.

Collagen, Logos und Bilder mit Beschriftungen wie z. B. Kontaktdaten oder Preisangaben sind nicht als Titelbild gestattet. Auch Rahmen, Farbverläufe, weiße Flächen und Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten in der Umgebung entsprechen nicht unseren Vorgaben.

Achten Sie darauf, dass die Unterkunft auf der Aufnahme eindeutig zu erkennen ist und es sich nicht um unscharfe oder stark bearbeitete Bilder handelt.

Nicht gestattet sind zudem:

  • Logos
  • Cartoons, QR-Codes, Tiere, Auszeichnungen
  • Fahnen und Wappen
  • der Ausblick von der Unterkunft sowie Aufnahmen des Gartens
  • Schilder und Informationen am Haus/Zaun/Garten/Fahrzeug usw.
  • Screenshots Ihrer Homepage
  • Speisen, Getränke und sonstige Dienstleistungen
  • Gästebucheinträge, Dekoration usw., sofern die Unterkunft nicht erkennbar ist

Tipps für schöne Inseratsfotos

Mit der Bildbeschreibung erhalten Interessenten einen noch besseren Überblick darüber, was auf dem Foto zu sehen ist. Halten Sie die Infos kurz und nutzen Sie max. 42 Zeichen, um Räume oder Details zu beschreiben.

Zeit lassen

In erster Linie sollten Sie sich für die Fotoaufnahmen Zeit nehmen. So können Sie das Motiv richtig erfassen und verschiedene Perspektiven ausprobieren, um die bestmöglichen Fotos zu erhalten.

Ein Gitterraster nutzen

Achten Sie bei den Aufnahmen darauf, die Kamera bzw. das Smartphone möglichst gerade zu halten. Nutzen Sie, falls möglich, ein Gitterraster im Sucher, um die Kamera in der Horizontalen auszurichten. Ein Stativ sorgt für Stabilität.

Auf optimale Lichtverhältnisse achten

Sowohl für Außen- als auch für Innenaufnahmen gibt es optimale Lichtverhältnisse, auf die Sie beim Fotografieren achten sollten.

Außenaufnahmen

Achten Sie bei Außenaufnahmen auf die Tageszeit und das Wetter. Besonders bei den Außenaufnahmen ist es hilfreich, wenn die Sonne scheint und der Himmel nicht bewölkt und/oder grell ist. Positive Urlaubsstimmung können Sie mit hellen und freundlichen Motiven erzeugen, die sich am besten im Frühling oder Sommer realisieren lassen. Bei Unterkunftsstandorten in Wintergebieten gilt natürlich, dass auch die Fotos in den Wintermonaten mit schneebedeckter Natur gemacht werden sollten.

Eher indirektes Licht am Vor- und Nachmittag ist für schöne Außenaufnahmen besser geeignet als frontales, direktes Sonnenlicht am Mittag. Dabei ist es wichtig, nicht in die Sonne, sondern (soweit möglich) mit der Sonne im Rücken zu fotografieren.

Tipp: Aufnahmen aus der Vogelperspektive sind insbesondere bei weitläufigen Grundstücken hilfreich, damit Interessenten sich einen besseren Eindruck vom Gesamtbild verschaffen können. Am einfachsten erreichen Sie dies mithilfe einer Drohne, die Fotos aus der gewünschten Höhe erstellt.

Innenaufnahmen

Die Innenaufnahmen sollten ebenfalls bei Tageslicht stattfinden. Schalten Sie in geschlossenen Räumen gern zusätzlich Lampen ein - so wirken viele Räume noch freundlicher. Mit Blitz sollte im Innenbereich nicht fotografiert werden. Das Licht wirkt dann kalt und unnatürlich. Zudem reflektiert das Blitzlicht auf Spiegeln und glatten Oberflächen. Im Schlafzimmer kann es sinnvoll sein, Aufnahmen eher in den Abendstunden in Kombination mit Lampen zu machen, um Gemütlichkeit zu vermitteln. Der Raum sollte dabei aber nicht zu dunkel sein, sodass das Zimmer noch ausreichend zu sehen ist.

Gerade in dunkleren Innenräumen kann ein Stativ verhindern, dass die Aufnahmen verwackeln. Alternativ kann auch ein fester Untergrund wie ein Tisch Abhilfe schaffen.

Einen geeigneten Standpunkt wählen

Wenn Sie Aufnahmen des Gebäudes von Außen machen, ist ein Standpunkt hilfreich, bei dem das Haus möglichst frei im Bild steht und Sie keine Nachbarhäuser erfassen. So wirkt das Grundstück größer.

Gekippte Fenster lassen das Haus luftig und lebendig erscheinen. Die Spiegelung des Himmels in den gekippten Fenstern sorgt zusätzlich für einen schönen Effekt.

Stürzende Linien vermeiden

Wenn Sie die Kamera bei der Aufnahme von Gebäuden nach hinten neigen, entstehen sogenannte "stürzende Linien", die als störend empfunden werden können. Als stürzende Linien werden Linien bzw. Kanten bezeichnet, die auf einen gemeinsamen Punkt zulaufen, obwohl sie eigentlich parallel zueinander verlaufen.

Sie können vermieden werden, indem die Kamera parallel zum Objekt steht, welches Sie fotografieren möchten. Mit wachsender Entfernung zum Objekt verringern sich auch die stürzenden Linien.

Den besten Bildausschnitt wählen

Mit der Wahl des richtigen Bildausschnitts beeinflussen Sie maßgeblich die Wirkung des Bildes. Fokussieren Sie sich bei der Aufnahme auf das Wesentliche, indem Sie den wichtigsten Teil aus der Mitte herausrücken. So werden überflüssige Bildteile vermieden.

Besonderheiten in den Fokus nehmen

Überzeugen Sie potenzielle Gäste mit der Darstellung der Besonderheiten Ihrer Ferienunterkunft. Vermitteln Sie dafür zunächst einen generellen Eindruck mit Innenansichten von Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad und den Außenansichten.

Zeigen Sie den Interessenten, warum gerade Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus für den perfekten Urlaub geeignet ist. Ihre Unterkunft verfügt über einen gemütlichen Wintergarten, eine schöne Gartenterrasse, eine Sauna oder einen Kamin? Dann zeigen Sie das auf Ihren Fotos.

Auch die Umgebung und die vorhandenen Freizeitmöglichkeiten sollten als zusätzliche Informationen nicht außer Acht gelassen werden. Eine direkte Lage am Meer kann ebenso überzeugen wie eine unmittelbare Nähe zu kulturellen Highlights.

Eine 360°-Ansicht der Unterkunft erstellen

Eine 360°-Ansicht der Unterkunft sorgt für einen besonderen Mittendrin-Effekt der Interessenten. Erstellt werden können diese mit einer speziellen Panorama-Kamera erstellt werden. Diese Kameras leisten entweder die Funktion für Rundum-Videos oder Fotos oder vereinen beide Funktionen gleichzeitig. Die Aufnahmen sind in alle Richtungen möglich, sind aber teils entsprechend teuer.

Heutzutage bieten aber auch die meisten Smartphonekameras zumindest Panoramabilder an, mit denen entsprechende Aufnahmen gemacht werden können.

Mit einer entsprechenden Bildbearbeitungssoftware können aber auch aus vielen Einzelbildern, welche hintereinander geschaltet und schnell abgespielt werden, Panoramaansichten erstellt werden.


Checkliste für gute Fotos

  • Achten Sie bei den Außenansichten darauf, dass keine Mülltonnen, Autos, Schilder und Ähnliches Ihr Haus verdecken oder auf dem Bild zu sehen sind.
  • Ein zugestellter Garten sieht nicht einladend aus. Sorgen Sie auch im Außenbereich für allgemeine Ordnung.
  • Machen Sie Innenaufnahmen bei Tageslicht und mit Zuschaltung diverser Lampen. Blitzlicht reflektiert auf Spiegeln und glatten Oberflächen und sollte daher nicht genutzt werden. Personen im Raum dürfen im Fenster und im Spiegel nicht zu sehen sein.
  • Vermeiden Sie Schattenbildungen von Objekten und von sich selbst beim Fotografieren.
  • Richten Sie die Unterkunft für die Innenaufnahmen schön her. Sorgen Sie dafür, dass es aufgeräumt und sauber ist.
  • Verstecken Sie herumliegende Kabel und schalten Sie den Fernseher aus.
  • Dekorieren oder decken Sie den Esstisch. Ein paar Blumen, Obstschalen oder nette Gläser auf dem Tisch geben viel her. Natürlich soll der Tisch nicht zugestellt werden, sondern aufgeräumt und schick dekoriert wirken.
  • Schöne Bettwäsche und frisch gemachte Betten sind eine Voraussetzung. Erst dann folgen die feinen Extras.
  • Auch das Badezimmer oder das Schlafzimmer können mit schön drapierten Handtüchern oder Pflanzen aufgewertet werden.
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