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Zum Ferienziel innerhalb Deutschlands fliegen032-in-den-urlaub-fliegen

Zu moderaten Preisen innerhalb Deutschlands jedes gewünschte Ferienziel zu erreichen, ist eigentlich gar kein großes Problem – man muss eben nur wissen, wie man es am geschicktesten anstellt. Mit wie viel Vorlauf sollte also eine Flugsuche durchgeführt und ein Flugticket gebucht werden? Gibt es eigentlich einen besonders preiswerten Abflugtag? Und sind die Last-Minute-Schnäppchen am Ende nur eine Legende? Hier unsere Antworten:

Das besonders günstige Flugticket

Manchmal scheinen sich die Schnäppchen ein wenig rarzumachen. Das eigene Land ist noch immer den Deutschen ihr liebstes Urlaubsziel, ob Nordsee oder Ostsee einen dazu passenden Flug zu finden gestaltet sich mit ein wenig Know-how recht einfach. Mit der Lufthansa fliegt man beispielsweise besonders preiswert, wenn man im Vorfeld einige Dinge beachtet. Was die Last-Minute-Traumangebote angeht, müssen wir unseren Lesern vermutlich erst einmal etwas Wind aus den Segeln nehmen. Wer sich nämlich darauf verlässt, in allerletzter Minute einen billigen Flug zu ergattern, der verkalkuliert sich in den meisten Fällen. Die Tickets werden bei den etablierten Airlines nicht wie auf einem Basar verramscht! Mit ein wenig Pech kann das gewünschte Flugticket dadurch sogar noch ein wenig teurer werden. Gerade für die innerdeutschen Flüge gilt der Grundsatz, dass man spätestens zehn Wochen vor Reiseantritt gebucht haben sollte. Die Frühbuchung ist heuer die beste Art, um preisgünstig sein Ziel in Deutschland anzusteuern. Die Tickets sind zu diesem Zeitpunkt meist nur halb so teuer wie am Abflugtag. Die Last-Minute-Angebote können sich indes für besonders spontane Zeitgenossen lohnen, denen das Reiseziel egal ist und die einen frei gebliebenen Platz im Flieger einnehmen. Reisende, die generell nicht so weit im Voraus planen wollen, können auch mit weniger Vorlauf einen nicht unerheblichen Teil der Kosten einsparen. Bucht man zum Beispiel drei Wochen vor dem anvisierten Reisetag, spart man immerhin noch 40 Prozent bei Flügen innerhalb der deutschen Grenzen. Die Preisschraube wird erst in der Zeit danach signifikant angezogen.

Wie entstehen eigentlich die Flugpreise?

Der Ticketpreis wird bei der Lufthansa durch ein komplexes, selbst entwickeltes Computerprogramm berechnet, das die Preisfindung über vielschichtige Prognosen bewältigt. Die Art des Fluges, die Nachfrage sowie etwaige Rahmen- und Tarifbedingungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Selbstverständlich überlässt die Lufthansa aber nicht alle Aufgaben dem Computer! Auf besondere Situationen kann immer reagiert werden und nicht selten werden die Daten des Programms manuell nachgepflegt. Im Übrigen werden sämtliche Maschinen grundsätzlich überbucht. Mit Passagieren, die ihren Flug nicht wahrnehmen und sich vorher aber nicht melden, wird fest gerechnet. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der „No-Show-Rate“, die ebenfalls von dem Prognose-Programm berechnet wird. Die Tickets werden dann aber nicht zu Last-Minute-Spottpreisen angeboten. Nach Möglichkeit werden eher kleinere Maschinen eingesetzt.


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